Veranstaltungstipp: #6tagefrei Festival @TheaterRampe – noch schnell bewerben bis 1.9.2016

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Gerne denken wir noch an daran,  dass wir für unsere Produktion „Die Maske des roten Todes“ den Sonder-Preis beim 6tagefrei-Festival 2015 erhalten haben.

Die letzten Jahre haben wir uns intensiv mit brennenden Fragen unserer Gesellschaft zusammen mit der next generation – dem künstlerischen Nachwuchs –  in unserem Jugendprojekt #Glück – FSG Theater AG, Utopienwerkstatt & Friends auseinandergesetzt und so sind wir diesmal keine Anwärter für die zweite Ausgabe des Festivals – der Werkschau der besten Produktionen der freien Tanz- und Theaterszene von Baden-Württemberg.

Wir wünschen allen Kolleg*Innen viel Erfolg beim Endspurt zur Bewerbung bis 1.9.2016 für das 6tagefrei-Festival 2017 vom 3. bis 8. April 2017.

#performance, #stuttgart, #tanz, #theater

Besondere Erwähnung der Jury für „Die Maske des roten Todes“

Tanz und Theaterpreis Besondere Erwähnung der Jury

Festival 6tagefrei @TheaterRampe – Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg vom 13. – 18. April 2015

#edgar-allan-poe, #live-electronics, #live-visuals, #performance, #tanz, #textband, #theater

28/9/13, 19:00 Uhr, KOMMA Esslingen: textband +++ zeitlust & VJ Zeitschleife +++ DJ Dirty Cat

textband spielt: Die unsichtbaren Städte von Italo Calvino

»Die unsichtbaren Städte« ist ein Plädoyer für die Macht der Fantasie und eine poetische Beschreibung des Lebenssystems Stadt. Mit Musik, Bild und Stimme bringt die textband Italo Calvinos Werk, das er selbst einmal als einen Text zwischen Fabel und Prosagedicht beschrieben hat, zum Klingen.

Konzert mit Zeitlust & VJ Zeitschleife

Anschließend Elektro Latin Breakbeat Schattentanz Konzert mit Zeitlust &
VJ Zeitschleife – Stimmen, Loops und Drums werden von der Stuttgarter
Visuellen-Musik-Formation Zeitlust mit Schatten-Visuals auf der Bühne in
Szene gesetzt.

Party mit DJ »Dirty Cat«

Danach Party mit DJ »Dirty Cat« alias Jonas Schmid – Electro, Rock und
Techno Live Act. Mit Midi Controller und Computer zaubert »Dirty Cat«
knackige Beats und verträumte Melodien.

Kulinarische Betreuung von privat cuisinier Jens Schreblowsky.

KOMMA Esslingen
Maille 5-9
Esslingen

Wegbeschreibung (Google Maps)

Weitere Informationen zu Eintrittspreisen und Künstlern:
http://www.alletagekunst.de

Eine Veranstaltung von »alltagekunst«.

#live-electronics, #live-visuals, #performance, #textband, #theater

Kurz-Doku „Die Maske des Roten Todes“ jetzt online auf unserem YouTube Kanal

Die Kurz-Doku unserer letzten Produktion „textband spielt: Die Maske des Roten Todes“ ist ab jetzt online verfügbar. Auf dem YouTube-Kanal der Utopienwerkstatt zeigen wir übrigens nicht nur Trailer und Dokumentationen unserer Arbeit, sondern sammeln auch interessante Web-Videos in der Playlist utopienwerkstatt recommends.

Mehr über uns unter dem Tag textband.

#edgar-allan-poe, #gesellschaft, #kapitalismuskritik, #live-electronics, #live-visuals, #performance, #stuttgart, #tanz, #textband, #theater, #youtube

textband spielt: Die unsichtbaren Städte von Italo Calvino bei Theaterfestival »Die animierte Stadt«

Unsere Produktion bei »Die animierte Stadt – Festival belebender Theaterformen«

Am kommenden Freitag, 07.06.2013, um 22:30 Uhr zeigen wir wieder unsere Version von Italo Calvinos »Die unsichtbaren Städte«. Das Motto des Jubiläumsfestivals »Die animierte Stadt – Festival belebender Theaterformen« paßt perfekt.

Open Air, aber überdacht bei freiem Eintritt

Und ebenso toll ist die Location. Angesichts der Wetterverhältnisse der letzten Zeit muß man das einfach mal betonen: Wir spielen im Freien, aber überdacht und zwar in der Agora vor dem FITZ! Zentrum für Figurentheater. Also komme was wolle, kein Regen wird uns aufhalten 🙂

After-Party mit DJ Jung &Glücklich

Nach unserer Performance geht’s weiter mit elektronischer Tanzmusik von DJ Jung & Glücklich (Berlin/Stuttgart) für das Publikum, alle Festvialbesucher und -teilnehmer. Wer mal reinhören will, kann sich hier jung und glücklich hören.

Impressionen von unserer Performance in Esslingen; Fotos: Marcus Kohlbach

Von der Hölle der Lebenden

»Die unsichtbaren Städte« ist ein Plädoyer für die Macht der Fantasie und eine poetische Beschreibung des Lebenssystems Stadt. Mit Musik, Bild und Stimme bringt die textband Italo Calvinos Werk, das er selbst einmal als einen Text zwischen Fabel und Prosagedicht beschrieben hat, zum Klingen.

Das Ensemble verwandelt kurzerhand den Spielort in das fernöstliche Schloß Xanadu. Dort lauscht der Tartarenkaiser Kublai Kahn den Stadtbeschreibungen des Weltenbummlers Marco Polo, die, so fantastisch sie auch klingen mögen, vieles gemeinsam haben mit den Städten, in denen wir leben. Warnend erzählt Marco Polo dem Tartarenkaiser: »Die Hölle der Lebenden ist nicht etwas, das erst noch kommen wird …«

»textband spielt: Die unsichtbaren Städte« im Rahmen von
Die animierte Stadt – Festival belebender Theaterformen

Fr 07.06.2013, 22:30 Uhr
Eintritt frei
FITZ! Zentrum für Figurentheater
Eberhardstraße 61 (Kulturareal »Unterm Turm«)
70173 Stuttgart

VVS: S 1-6, U2, U4, Bus 43 (Haltestelle »Rotebühlplatz/Stadmitte«),
Parkmöglichkeiten: Eberhard-Passagen, Schwabenzentrum, Breuniger, Rathaus, Kaufhof Galeria.
Wegbeschreibung anschauen

Website mit mehr Informationen: www.utopienwerkstatt.culturebase.org

#performance, #stuttgart, #textband, #theater

Interdisziplinäres Symposium Körper – Medien – Sinnlichkeit vom 12. – 14. Juli 2013 im E-Werk Freiburg

Foto: mbody e.V.

mbody e.V. will die Forschungsarbeit um die Begriffe Körper, Medien und Sinnlichkeit im Rahmen des Symposium vom 12. – 14. Juli 2013 im E-Werk Freiburg weiter vorantreiben. Schwerpunkt der Auseinandersetzung „sollen die aktuellen Verkörperungen des Selbst in der Welt durch die Entstehung von neuen Umweltbezügen und medialen Verbundenheiten“ sein.

So analysiert zum Beispiel Eulàlia Polls Camps die Interaktion zwischen Tanz und digitalen Technologien in ihrem Vortrag Dancing Body and Digital Technology.

Wie auch schon beim ersten Symposium »Spuren« zum Thema Körpergedächtnisse im Dezember 2008 , dessen Vorträge und Performances online verfügbar sind, bringt die Gruppe wieder verschiedenste Wissenskulturen an einem Ort zusammen.

#freiburg, #performance, #tanz, #technologie, #theater

textband spielt im Rahmen vom Festival stadt im fluss in Esslingen

Es ist angerichtet: Impression vom Live-VJ Set

Kunst und kulinarische Genüsse

Am Samstag, 22.09.2012, spielen wir die Die unsichtbaren Städte von Italo Calvino beim Festival stadt im fluss in Esslingen.

Also haben wir letztes Wochenende unseren Tisch schon mal gedeckt und fleissig geprobt. Extra für das Festival in Esslingen haben wir ein paar neue Schmankerl erfunden. Das paßt hervorragend, weil Privat-Cuisinier Jens Schreblowsky wird im KOMMA Esslingen ein exquisites kulinarisches Begleitprogramm zaubern.

Vor, zwischen und nach unseren zwei Performances gibt’s also reichlich Gründe noch zu verweilen. Gutes Essen und knackige Beats von „Dirty Cat“. Also der Speiseplan für den Abend im KOMMA steht, wir begrüßen Euch gerne am gedeckten Tisch …

textband spielt: Die unsichtbaren Städte von Italo Calvino
Sa 22.09.2012, 19:30 Uhr und 21:30 Uhr
Eintritt frei
KOMMA Esslingen (Ort.17 des Festivals)
Maille 5-9
73728 Esslingen
Wir danken alletagekunst und kultur und mischwald für die Unterstützung.

#esslingen, #kapitalismuskritik, #konzert, #live-electronics, #live-visuals, #performance, #textband, #theater

livekritik.de – neue Online-Plattform will Besucherrezensionen für kulturelle Veranstaltungen deutschlandweit bündeln

Bewegt? Berührt? Begeistert!

www.livekritik.de will ein unabhängiges Informations-, Bewertungs- und Kommunikationsportal für kulturelle Veranstaltungen in Deutschland schaffen, berichtet  Kulturmanagement Network.  In dem Porträt  livekritik.de – StartUp denkt Kultur im Netz neu  von Dirk Heinze kann man sich gut einen Überblick über das Vorhaben verschaffen.

Kleinen Veranstaltern und Gruppen eine zeitgemäße Plattform geben

Interessant für Theater im Off-Bereich und/oder Gruppen und Ensembles ohne festes Haus ist vielleicht der Hinweis, dass livekritik.de „gerade kleinen, regionalen und individuellen kulturellen Veranstaltungen und Akteuren eine zeitgemäße Plattform“ zur Verfügung stellen will.  So der Anspruch von Rod Schmid und Sebastian Hermann, Gründer von livekritik Gesellschaft für Kommunikation und Kultur mbH,  wie er auf livekritik.de in „Über uns“ formuliert ist.

Plattform in der Beta-Phase, mehr Features folgen

Die Online-Plattform befindet sich noch in der Beta-Phase, also im Aufbau. Veranstaltungsdaten z.B. vom  Kooperationspartner Kulturserver werden schon erfasst. So fand ich dort,  zu meiner Freude, auch unsere gerade im Mai stattgefundene Veranstaltung textband spielt: ich träumte von august strindberg, die wir im Rahmen des Strindberg-Festivals vom Studio Theater Stuttgart gezeigt haben.  Bald soll es sogar möglich sein, dass man z.B.  als freie Gruppe Veranstaltungsdaten auch direkt bei livekritik.de einpflegen kann.

Möglichkeit, den Dialog mit dem Publikum zu suchen

Ich bin gespannt, wie sich die Plattform weiterentwickelt und ob die NutzerInnen, sprich BesucherInnern einer Veranstaltung, die Möglichkeit rege annehmen, ihre Kommentare zu hinterlassen.

Wer als freie Gruppe wert auf seine Online-Reputation und Präsenz legt, dem bietet sich eine neue Möglichkeit auf seine Veranstaltung aufmerksam zu machen und den Dialog mit dem Publikum zu suchen.

#internet, #performance, #tanz, #theater, #web-2-0

textband backstage – Lust am Experiment

Mit der Premiere von ›Inferno‹ startete am Montag, den 14.5.2012, das Strindberg-Festival vom Studio Theater Stuttgart. Wir haben die vergangenen Tage noch genutzt, unserer Festival-Produktion textband spielt: ich träumte von august strindberg den letzten Schliff zu verpassen und freuen uns nun vor Publikum zu spielen.

Nicht nur ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Sebastian macht Soundscapes am Mikrofon.

Ring frei für den ›Kampf der Geschlechter

Für das Festival haben wir Strindbergs Gedicht »Ich träumte« ausgewählt, da es exemplarisch pointiert vom Träumer und Visionär August Strindberg erzählt und eines seiner großen Themata behandelt: den ›Kampf der Geschlechter‹.  Das Gedicht, entstanden um 1904, fällt in die schöpferische Spätphase seines Schaffens und ist eine hellsichtige Selbstanalyse – die poetisch-alptraumhafte Beschreibung eines Ringkampfes mit sich und dem anderen Geschlecht.

Öfter mal was Neues. Oliver hat für die Produktion ein neues Musikinstrument gelernt: Den Tractor.

Lust zu experimentieren – Mit Tanz, Live-Electronics, Live-Visuals und Stimme die Form des Traumes nachbilden

Aus künstlerischer Perspektive hat uns die Auseinandersetzung mit seinen theater- und kunsttheoretischen Visionen gereizt, so wie er sie in seinem Aufsatz »Neue Kunstformen! oder Der Zufall im künstlerischen Schaffen« und in der Vorbemerkung zu seinem »Ein Traumspiel« niedergelegt hat.  Strindberg wollte die Form des Traumes nachbilden – eine künstlerische Praxis, die sich später im Surrealismus vollends entfaltete. In diesem Sinne wandeln wir auf Strindbergs Spuren und verdichten in unserer Performance sein Gedicht »Ich träumte« zu einem tänzerisch-visuell-musikalisch-sprachlichen Assoziationsraum, der, so O-Ton Strindberg, in der

„… Phantasie weiter schafft und neue Muster webt: ein Gemisch von Erinnerungen, Erlebnissen, freien Erfindungen, Ungereimtheiten und Improvisationen.“ (Zitatquelle: Vorbemerkung zu »Ein Traumspiel«).

Der Tisch ist gedeckt für Traumbilder: Anja an ihrem Live VJ-Set.

Improvisieren auf Basis vorher festgelegter Muster und Regeln

Das Element der Improvisation spielt eine nicht unwesentliche  Rolle bei unserem Bestreben, die verschiedene Kunstformen im „Live“-Moment miteinander zu einem sich gegenseitig bedingenden Ganzen zu verbinden. Wie eine Jazz-Combo, die nach vorher festgelegten und mehr oder weniger geprobten Regeln, miteinander ins musikalische Gespräch tritt, loten wir diesmal das Experimentierfeld aus, Musik, Tanz, Bild und Stimme in ein Gespräch treten zu lassen, um Strindbergs Worten Leben einzuhauchen.

Bei jeder Performance führen Alexandra, Anja, Oliver und Sebastian also stets einen neuen Dialog und spielen miteinander auf der Basis der in der Probenzeit festgelegten Muster und Regeln.  Insbesondere Tänzerin Alexandra ist in dieser Hinsicht besonders gefordert. Es gibt keine einstudierte Choreografie. Das Element Tanz, das bei dieser Arbeit eine große Rolle spielt, folgt ganz dem Wesen der Improvisation.

Nicht im Schatten, sondern im Rampenlicht umgeben von Schatten: Alexandra bei der Probe.

textband credits:

Regie und Konzept: Marcus Kohlbach
Tanz: Alexandra Mahnke
Live-Electronics: Oliver Prechtl
Live-Visuals: Anja Abele
Sprecher: Sebastian Schäfer

Mehr Infos über die Utopienwerkstatt, über textband und die aktuellen Spieltermine am Fr 18.5., Mi 23.5. und Sa 26.5.2012:
www.utopienwerkstatt.culturebase.org

Kampf der Geschlechter. Illustration für das Strindberg-Festival von Aurele Mechler.

Bildergalerie

#performance, #stuttgart, #tanz, #technologie, #textband, #theater

Watch online! Low Lives 4: Networked Performance Festival, April 27 – 28

Low Lives 4 – Networked Performance Festival will feature more than 50 live performance-based works over two days, each transmitted over the web and projected in real time at venues across the globe. The exhibition will begin on Friday, April 27 from 8:30-11:30p.m. (EST) and continue on Saturday, April 28 from 3:00–6:00 p.m. (EST).

April 27, 2012; 8:30 – 11:30 pm (EST)  PDF: Schedule Day 1
April 28; 3:00 – 6:00 pm (EST) PDF: Schedule Day 2

What does EST mean if I live in Germany?
+ 6 hours (e.g. 8:30 p.m EST is 02:30 a.m in Germany)

Plug in and participate

“Over the past four years Low Lives has developed a platform that invites and enables artists, audiences, and presenting venues to “plug in and participate” from anywhere an internet connection exists.”

Exploring the potential of live streaming networks as a creative medium

„Low Lives is not simply about the presentation of performative gestures at a particular place and time, it is also about exploring the potential of live streaming networks as a creative medium connecting performance artists with audiences around the world”, explains  Jorge Rojas, artist and independent curator, who founded the festival in 2009.

For more information, visit www.lowlives.net.

#articles-in-english, #internet, #performance