Entangled: Technology and the Transformation of Performance

Technology’s influence on artistic performance practices

This ambitious and comprehensive book explores technology’s influence on artistic performance practices in the twentieth and twenty-first centuries. In Entangled, Chris Salter shows that technologies, from the mechanical to the computational—from a „ballet of objects and lights“ staged by Diaghilev’s Ballets Russes in 1917 to contemporary technologically enabled „responsive environments“—have been entangled with performance across a wide range of disciplines. Salter examines the rich and extensive history of performance experimentation in theater, music, dance, the visual and media arts, architecture, and other fields; explores the political, social, and economic context for the adoption of technological practices in art; and shows that these practices have a set of common histories despite their disciplinary borders.

Entangled: Reference for Students, Researchers, and Artists

Each chapter in Entangled focuses on a different form: theater scenography, architecture, video and image making, music and sound composition, body-based arts, mechanical and robotic art, and interactive environments constructed for research, festivals, and participatory urban spaces. Salter’s exhaustive survey and analysis shows that performance traditions have much to teach other emerging practices—in particular in the burgeoning fields of new media. Students of digital art need to master not only electronics and code but also dramaturgy, lighting, sound, and scenography. Entangled will serve as an invaluable reference for students, researchers, and artists as well as a handbook for future praxis.

Additional Information

On Rhizome you can find a detailed review by Dr. Maria Chatzichristodoulou [aka Maria X]. Have a look at the table of content and selected chapters as PDF at the MIT Press website.

See on this Blog: Virtual Mobility – Judith Staines’ study “Exited Atoms” Informs about a New Powerful Arena for Performing Artists

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Was ist eigentlich Performance?

Performance: Fahrverhalten oder kann-eigentlich-alles-enthalten? Eine vergügliche Reise durch das Lexikon mit Frau Haberlandt.
Was Jugendliche aus Hamburg, Berlin, Frankfurt und Dresden unter dem Begriff verstehen, kann man diesen Monat noch erfahren. Die Finalisten von unart 2009/10 sind auf Tournee durch die besagten vier Städte. Schlußpunkt der Tournee ist am 26. und 27. Februar die Jugendkirche Sankt Peter in Frankfurt.
Nähere Infos: www.unart.net

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Utopisches Denken und dramaturgisches Denken: Die Ver-dichtung der Wirklichkeit

Aus dem Impulsreferat „Wie bringt dramaturgisches Denken Welt und Wirklichkeit ins Theater“ von Hans-Peter Frings.

Der vollständige Text findet sich hier: dramablog.de.

Theater ist ein Denk- und Erfahrungsraum zur Überprüfung, Infragestellung und Veränderung unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit und unserer Haltung zur Welt. Für heutiges dramaturgisches Denken beinhaltet das […] neue Textdramaturgien sowie ein neues Textverständnis zu entwickeln, aber auch ein verändertes Bewusstsein für das Verhältnis des Theaters zur Welt: Das Theater repräsentiert nicht (mehr) andere Wirklichkeiten (Politik, Wirtschaft, Soziales) und überführt sie in das System Kunst, sondern es schafft zuallererst seine eigene, künstlerische Wirklichkeit. Es erfolgt eine Funktionsverschiebung: Anstelle der Repräsentation im Sinne einer „Als-ob-Realität“ tritt die Präsentation des hier und jetzt stattfindenden szenischen Ereignisses.
[…]
Dramaturgisches Denken […] zielt auf ein Theater, das Wirklichkeit nicht einfach wiedergibt, sondern so verdichtet, dass sich das Publikum mit seiner Lebensrealität darauf beziehen kann, um angebotene Perspektiven zu prüfen, zu verwerfen, Alternativen dazu zu entwickeln. Das wäre der Punkt, an dem dramaturgisches Denken in utopisches Denken umschlägt.

Wer mehr wissen will über den von Hans-Thies Lehmann geprägten Begriff „postdramatisches“ Theater, auf den sich Hans-Peter Frings bezieht, der kann sich z.B. auf theatertheorie.net über die wichtigsten heutigen Denkansätze informieren. Nach erfolgter kostenloser Anmeldung steht ein einem das Angebot der Website zur Verfügung. Das Besondere: Die dort dokumentierten Vorträge von Hans-Thies Lehmann, Stefan Hulfeld und Erika Fischer-Lichte werden durch anschauliche Praxisbeispiele ergänzt.

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