Flashmob auf dem Stuttgarter Schlossplatz zum „Equal Pay Day“

Am 26. März 2010 wird von exakt 16:05 bis 16:15 Uhr auf der Freitreppe am Stuttgarter Schlossplatz ein Flashmob anläßlich des equal pay day organisiert. Weibliche Erdenbürgerinnen, die zu besagtem Zeitpunkt in schwarzer Kleidung und roter Handtasche erscheinen, können an der Aktion teilnehmen.

Der Grund (Quelle: Frauennetzwerk Stuttgart)

„Frauen in Deutschland haben 2008 mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen verdient. Dies bedeutet 23 % weniger verfügbares Einkommen für Frauen im Mittel. Deutschland gehört mit dieser Lohndifferenz zu den Schlusslichtern im europäischen Vergleich.“

Überall in Deutschland finden deshalb an diesem Tag Aktionen statt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Nähere Infos: www.equalpayday.de

Typische Fragen: Was dürfen die Männer machen? Hilfe, ich weiß nicht, was ein Flashmob ist?
Typische Antworten: Zuschauen oder sich als Frau verkleiden. Sich ein Beispiel anschauen.

Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann sich via Twitter informieren, wo und wann der nächste Flashmob in Stuttgart stattfindet: FlashmobStgt

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Treibstoff für’s Hirn: Gelassenheit und Begeisterung

„Die Probleme, die es in der Welt gibt, können nicht mit den gleichen Denkweisen gelöst werden, die sie verursacht haben“ (Albert Einstein)

Prof. Dr. Gerald Hüther erklärte diesen Umstand anschaulich und höchst unterhaltsam anhand der neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung in seinem Vortrag beim IV. KNOW-HOW-KONGRESS im September 2009 in Köln.

Gelassenheit und Begeisterung

Unser Gehirn kann ein bis ins höchste Alter höchst wandlungs- und leistungsfähiges Organ sein, wenn wir richtig damit umgehen. Zwei Dinge legt Prof. Dr. Hüther uns Gehirnbenutzern ans Herz: Gelassenheit und Begeisterung sind die wesentlichen Voraussetzungen für die Entfaltung unserer (Hirn-)Potentiale. Klingt ganz einfach. Doch handeln wir auch so?
Nein, sagt der eloquente Hirnforscher und stellt vielen Lebensbereichen unserer Gesellschaft, z.B. Schule und Beruf, ein schlechtes Zeugnis aus.

Nicht Ressourcen verwalten, sondern Potentiale entfalten

Die gute Nachricht:

„Es könnte gehen, wenn man nicht so weitermacht wie bisher […] Wir haben bestimmte Probleme erzeugt, in der Art und Weise wie wir bisher in unserer Ressourcen-Nutzungungskultur versucht haben, die Probleme zu lösen. Und mit dieser Art von Denkweisen kommen wir nicht mehr weiter […] und jetzt stellen wir fest, daß man mit Ressourcen-Nutzungstrategien Effekte erzeugt, die der Potentialentfaltung regelrecht im Wege stehen. Da müßte man sich jetzt entscheiden, was man will. Ob man weiter Ressourcen-Nutzer werden will und bleiben will, dann werden die Probleme immer größer werden, oder wir versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden, wie man Potentiale entfaltet.“

Grundlegender Gesinnungswandel

Nicht immer wieder neue Maßnahmenkataloge, sondern ein grundlegender Gesinnungswandel sei dafür die Voraussetzung, so Prof. Dr. Hüther. Also: Easy going! Andere begeistern und nicht abwatschen. Oder anderes ausgedrückt: Teamgeist ist wichtiger als Share Holder Value, Begeisterung wichtiger als Noten. Jeder kann da seine eigene Formel ableiten. Viel Spaß beim Zuschauen …

Link zum Vortrag:
Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer
Prof. Dr. Gerald Hüther (Universität Göttingen)
Dauer: 42 min.

Alternativ: Download Video (Format: *.avi, Größe: ca. 100 MB)

Ergänzung: 27.11.2011
Siehe auch Prof. Dr. Gerald Hüthers Rede zum Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2011.

Prof. Gerald Hüther über das gesellschaftliche Modell für das 21. Jahrhundert: individualisierte Gemeinschaften. Obwohl im Rahmen des Kongresses an Mediziner gerichtet, lassen sich die im Vortrag geäußerten Gedanken für jeden Lebens- und Arbeitsbereich abstrahieren und übertragen.

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Dance in the Internet Age

„The LXD reveals dance superheroes on both sides of the screen—viewers can learn dance moves from instructional videos, and even become part of the story by participating in the web community.“ (TED)

More information at TED.

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