Claudio Magris erhält Friedenspreis

„Die uns bevorstehende Zukunft liegt noch im Nebel und verlangt daher einen Blick, der trotz seiner unvermeidlichen Kurzsichtigkeit durch Demut und Selbstironie ein wenig weitsichtiger wird.“

Dieses Zitat stammt aus einem Essay von Claudio Magris: „Utopie und Entzauberung“ ist ein erfrischendes Plädoyer für die Notwendigkeit der Utopie. „Don Quijote braucht Sancho Pansa“, sagt Claudio Magris und meint damit, daß sich pragmatischer Realitätssinn und utopisches Denken gegenseitig stützen sollten, anstatt sich feindlich gegenüber zu stehen. Claudio Magris wurde vor kurzem mit dem Friedenspreis gehrt. Gratulation!

Infos zum Essay:
Claudio Magris, „Utopie und Entzauberung“ in Utopie und Entzauberung. Geschichten, Hoffnungen und Illusionen der Moderne, München (2002), S.8 -18.

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