Kultur im Dialog – Kulturelle Leitlinien für Stuttgart entwickeln


Stuttgarter entwickeln gemeinsam

Kultur im Dialog III findet am Samstag, 2. Juli 2011, 10.00 bis 16.30 Uhr im Rathaus (Großer Sitzungssaal) statt. Auf Anregung der sachkundigen Mitglieder im Ausschuss für Kultur und Medien möchte die Landeshauptstadt Stuttgart kulturelle Leitlinien im Dialog mit Kulturschaffenden und den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln. Anmeldungen bitte an: Kulturamt, Frau Vogel-Schuster: sabine.vogel-schuster@stuttgart.de, Telefon: 0711-216 7943

Wie kann Kulturförderung in Zukunft aussehen?

Wie kann kommunale Kulturpolitik und Kulturförderung in Zukunft aussehen? Welche Kriterien braucht man, welche Ziele darf man nicht aufgeben, wie kann man Kontinuität und Beweglichkeit gleichzeitig ermöglichen, auch wenn die wirtschaftlichen Spielräume enger werden?

Diese Fragen standen im Zentrum des Stuttgarter Kulturdialog und wurden am 9./10. Juli 2010 in offenen Arbeitsrunden erörtert. Der Stuttgarter Kulturdialog setzte konstruktiv die kulturpolitische Diskussion fort, die rund 1 Jahr zuvor im November 2009 ihren Anfang genommen hatte. Stuttgarter Künstler hatten gegen die geplanten Kürzungen im Kulturhaushalt der Stadt im Rahmen der Artparade am 19. November 2009 protestiert. Daraufhin war der Kulturhaushalt neu überdacht worden.

Money and Meaning: Wie und warum Menschen in Kreative investieren


Worüber sonst selten gesprochen wird
Eric Pöttschacher von shapeshifters sprach im Rahmen der co:funding über das, worüber sonst selten gesprochen wird: Die sogannten weichen Faktoren, die “aber in Wirklichkeit die Realität schaffen, wie’s funktioniert.”

Crowdfunding in der Diskussion
Wer einen Einstieg ins Thema crowdfunding sucht, der sollte sich die Live Aufzeichnung der Vorträge und Panels aufmerksam anschauen.

Crowdfunding nutzen – ein Beispiel aus Baden-Württemberg
Das Künstlerhaus zeitraumexit in Mannheim z.B. nutzt die Plattform startnext, um Gelder für das Festival “frisch eingetroffen” zu generieren.

Ergänzung 15.06.2011

Das Institut für Kommunikation in sozialen Medien ikosom informiert in der Crowdfunding-Studie 2011 über aktuelle Trends in diesem Bereich.

Video: “Digital Life: Today & Tomorrow”


Gunter Dueck – Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem #rp11


Nach und nach sind immer mehr Videos der re:publica11 online. Mein persönlicher Favorit ist zurzeit Gunter Duecks Vortrag.

Open Source Bildungssystem für alle kulturellen Inhalte
Gunter Dueck übt Kritik am bestehenden Gesellschaftssystem und fordert die neue Generation der sogenannten digitalen Y-Pros auf die Dinge in die Hand zu nehmen: “Baut ein Bildungssystem für alle kulturellen Inhalte … als Open Source Bewegung … wir müssen anfangen!”

X oder Y – Welches Schweinchen hätten Sie gerne?
Der Vortrag ist so unterhaltsam, dass man fast übersieht mit welcher Härte seine philosophischen Bomben einschlagen. Meine persönlicher Wunsch für eine Fortsetzung: “X oder Y – Welches Schweinchen hätten Sie gerne?” Harald Schmidt im Gespräch mit Gunter Dueck.

Was mit X und Y gemeint ist, erfahrt ihr im Vortrag. Gemein, oder :) Doch im Ernst: Anschauen lohnt sich.

Postromantische Kammermusik für die Spätphase der Globalisierung


Bin einfach mal spontan begeistert von Bill Wells und Stefan Schneider. Auf ANOST kann man sich durch das Album “Pianotapes” zappen und mehr erfahren. Den Titel dieses “launsch music”-Postings habe ich der Beschreibung dort entnommen. Chill in den Mai … :)

Mehr launsch music

Musik als soziales Labor im digitalen Zeitalter – Diskussionsabend am Nationaltheater Mannheim


In der Utopie Station, dem utopischen Salon mit lokalen und internationalen Gästen aus Wissenschaft, Kunst und Politik am Nationaltheater Mannheim, diskutieren heute, 30. Marz ab 19:30 Uhr, unter der Moderation von Adrienne Goehler unter anderen Gudrun Gut (Musikerin und Labelchefin, Berlin), Christian von Borries (Komponist, Dirigent und Filmemacher, Berlin), Prof. Jannis Androutsopoulos (Sprach- und Medienwissenschaftler, Hamburg und London).

Anschließend kann man das Konzert RUSSENGEMA FÜR MIDI-ORCHESTER, von und mit Christian von Borries und Mitgliedern des Nationaltheaterorchesters, in der Utopie Station Extra besuchen.

Der Abend ist eine Kooperation mit dem Jetztmusikfestival, das seit 26. März bis noch zum 02. April in Mannheim stattfindet. Das Festvial, das sich als Schnittstelle zu Kunst, Film, Literatur und Weiterbildung versteht, feiert dieses Jahr 5-jähriges Jubiläum.

Links:
Utopie Station – Nationaltheater Mannheim
Jetztmusikfestival

Neues vom Elektrischen Reporter: Open Data und Privatsphäre übermorgen


Die dritte Staffel ist gestartet :)

Im typischen Elektrischer-Reporter-Stil geht’s dann auch los mit einem Bericht über das Open Data Entwicklungsland Deutschland. Danach gibt’s recht vergnügliche Spekulationen über die Entwicklung der Privatsphäre.

Wie das journalistische Süppchen der Sendung in Zukunft gekocht wird und freilich die erste Folge zum Anschauen gibt’s im Labor vom Elektrischen Reporter.

Dort wird auch verraten, dass, wer den guten alten Fernseher bevorzugt, dazu bald Möglichkeit haben wird. Die Serie wird im ZDF Infokanal regelmäßig auf Sendung gehen und findet sich auch auf anderen Vertriebskanälen.

Mein Tipp: Vorsicht! Elektrischer Reporter macht süchtig. Die zahlreichen Sendungen aus dem Archiv auf der Website einfach ignorieren, ansonsten besteht akute Gefahr auf Wissensvermehrung in unterhaltsamer Form.

A is for Atom – PR Film from 1952


“On man’s wisdom, on his firmness in the use of that power depends now the future of his children and his children’s children in the new world of the atomic age …”

(quoted from “A is for Atom”)

Read more about the PR Film, that even won a special prize at the Venice Film Festival, in Sheerly Avni’s blogpost A is for Atom: Vintage PR Film for Nuclear Energy on openculture.

Street Artist JR, TED Prize winner 2011, wants you to use art to turn the world inside out


JR, French street artist and TED Prize winner 2011 wants you to take part in a large-scale participatory art project that transforms messages of personal identity into pieces of artistic work. He says:

“I wish for you to stand up for what you care about by participating in a global art project, and together we’ll turn the world…INSIDE OUT.”

Go to www.insideoutproject.net to see how you can get envolved.

Art can change the way we see the world

At TED he is talking about his work, about the insideoutproject, and about the role of art:

“In some ways art can change the world. I mean, art is not supposed to change the world, to change practical things, but to change the perceptions. Art can change the way we see the world [...] Actually the fact that art can not change things makes it the neutral place for exchanges and discussions and then enables us to change the world.”

Intolight: Changing the Relationship between Performance and Audience


Intolight, a group of musicians, visual media artists and product designers, will present a two-day public event to field-test CHET (Collective Hedonistic Environments Toolkit) at the upcoming FutureEverything Festival in May.

What’s CHET all about? “People will be able to bring their individual audio and video content and meet for audiovisual jam sessions.” Read more about CHET at FutureEverything’s Website.

A presentation of the complete project is planned in November at CYNETART in Dresden.

Here’s a glimpse of Intolight’s UNCANNY HEROES premiered as part of the AUTOMATIQUE CLUBBING events at CYNETART festival for computer based art in Dresden, 2010.

Related Article on this Blog: Entangled: Technology and the Transformation of Performance